Die Natur auf Höchstleistung

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Errungenschaften und Grenzen industrieller Landwirtschaft

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts, als die industrielle Revolution die Produktionsweisen grundlegend veränderte und die Entwicklung neuer Technologien immer weiter voranschritt, hat sich auch in der Landwirtschaft viel getan. Heute gibt es viel weniger kleine Bauernhöfe als früher – dafür finden sich überall Großbetriebe, die sich meist auf die Herstellung eines bestimmten Produktes spezialisiert haben. Die standardisierte Massenproduktion hat jedoch Vorteile und Nachteile. Durch die Fokussierung auf ein bestimmtes Produkt kann dieses in immer gleichen Arbeitsschrtten sehr schnell und in großer Stückzahl hergestellt werden. Dabei wird ein großer Teil der Arbeit am Fließband verrichtet oder von Maschinen übernommen. Die Kosten in der Produktion sinken erheblich und es wird dafür gesorgt, dass viele Güter rund ums Jahr verfügbar sind – auch im Winter muss niemand mehr auf frische Erdbeeren verzichten.

Massentierhaltung und Pflanzenzucht

Jedoch hat die industrielle Landwirtschaft auch die Viehhaltung sowie die Tier-­ und Pflanzenzucht verändert. Ein Großteil der Berischen Produkte, die wir kaufen stammt aus Großmastbetrieben oder Legebatterien. Die Tiere werden in vollautomatisierten Fabriken gehalten – die Dosierung ihres Futters wird über einen Computer gesteuert und auch das Raumklima wird ständig technisch überwacht. Nutzpflanzen werden durch den Einsatz von Gentechnik immer weiter optimiert. Durch Veränderungen in der DNA einer Pflanze kann diese beispielsweise schneller wachsen oder mehr Resistenz gegen den Einfluss abiotischer Faktoren zeigen.
Der Umgang mit Tier und Natur wird von Umweltschützern häufig in Frage gestellt – der immer weiter fortschreitende Trend, Tiere und Pflanzen nur noch zu reinen Produktionszwecken zu halten oder zu züchten ist sehr umstritten. In Deutschland ist die gentechnische Veränderung von Pflanzen streng reguliert. Wenn Lebensmittel gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten, müssen Verbraucher auf der Produktverpackung darauf hingewesen werden, ebenso muss z.B. auf Eierschachteln Auskunft über die Haltung der Legehennen gegeben werden.

Welcher Typ bist du?

Der Kühlschrank ist leer und muss wieder aufgefüllt werden. Die Entscheidung fällt jedoch nicht immer leicht: Welches Produkt ist das bessere, wie entscheide ich mich richig? Teste hier dein Einkaufsverhalten und finde heraus, was du für ein Typ bist. Wähle aus jeder Kategorie ein Produkt aus und klicke dann auf „Auflösen“.

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Bio-­Eier aus Freilandhaltung: garantiert glückliche Hühner. Keine Angaben zur Herkunft.

Eier

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Fleisch aus der Metzgerei im Ort. Abgepacktes Fertigschnitzel. schon mariniert, aus der Tiefkühltruhe.

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Kaffee

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Es gibt schon einige Dokumentarfilme, die sich mit unserem Essen beschäftigen. Drei davon liefen in den letzten Jahren im Kino und haben viel Aufmerksamkeit erregt. Wenn du mehr über die drei Filme wissen willst, klick einfach auf die Links.