Der klassische Bauernhof

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Hallo, mein Name ist Paul und ich bin ein Hühnerbauer. Der Tag für meine Hühner beginnt mit einem Hahnenschrei. Nach der morgendlichen Gefiederpflege bekommen die Hühner von mir Futter und Wasser. Die Eier haben meine Hühner dann meist bis zum Mittag gelegt und ich sammle fleißig die Eier im Stall ein. Dann genießen meine Hühner die Sonne.

Danach gebe ich ihnen erneut Futter. Wenn es am Abend dämmert, treibt der Hahn die Hühner zur gemeinsamen Nachtruhe in den Stall und ich habe dann auch endlich Zeit zum Entspannen.

Hier seht ihr einen Trickfilm von einem Hühnerbauern, der seine Hühner Bauernhofes lassen sich nicht unter Druck setzen. Ein geschmackvolles Ei von guter Qualität braucht eben Zeit…

Wahr oder falsch?

Hier seht ihr verschiedene Texte, die das Leben und die Arbeit auf dem Bauernhof beschreiben. Lest euch die Texte zu den verschiedenen Themen sorgfältig durch und überlegt, ob sie wahr oder falsch sind. In einigen Texten haben wir kleine Fehler eingebaut. Findet ihr sie?

Hühnerhaltung

Hühner aus artgerechter Tierhaltung können sich auf dem Bauernhof frei bewegen und fressen nur Futter, dass aus artgerechter Tierhaltung hergestellt wurde. Ihre Schnäbel und Flügel werden nicht gestutzt. Die Verpackungen der Eier dieser artgerecht gehaltenen Hühner tragen die Zahlen 0 (ökologische Erzeugung) oder 3 (Freilandhaltung).

Kühe und Milch

Die Höhe der Milchproduktion einer Kuh hängt davon ab, wie o_ sie schon ein Junges zur Welt gebracht hat. Dieses Junge nennt man Kalb. Beim ersten Kalb produziert sie anfangs zwischen 15 und 20 Liter Milch am Tag, nach wenigen Wochen noch mehr. Beim vierten Kalb gibt die Kuh schon zu Anfang 30 Liter am Tag und steigert sich bis auf 40 Liter. Die deutsche Durchschnittskuh bringt in ihrem Leben drei bis vier Kälber zur Welt.

Erntezeit

Winterzeit heißt auf dem Bauernhof Erntezeit. 5 Monate während des Spätsommers und im Herbst reift und wächst zum Beispiel der Weizen. Im Winter wird er dann er mit dem Mähdrescher geerntet.

Saatgut

Im Frühling steht die Aussaat des Sommerweizens bevor. Aus einem Korn, der im Frühjahr gepflanzt wurde, können im Sommer zwischen 30 und 50 neue Körner geerntet werden.

Der Morgen auf dem Bauernhof

Der typische Bauer hat einen ruhigen Start in den Tag. Er steht gegen acht Uhr auf und kann dann erst einmal ausgiebig frühstücken. Die Tiere werden erst danach gefüBert oder gemolken.

Erntearbeit – früher und heute

Da man bei der Erntearbeit früher keine Maschinen haBe, brauchte ein Landwirt etwa 360 Stunden, um einen Hektar Getreide zu ernten. Ein Hektar hat etwa die Größe eines Fußballfeldes. Der Bauer benutzte dabei Geräte, wie die Sense oder ein Sichel. Heutzutage geht das Ernten mit dem Mähdrescher sehr viel schneller. Ein Hektar Getreide kann der Mähdrescher in unter einer Stunde ernten. Er erledigt gleich zwei Aufgaben auf einmal: Mähen und Dreschen.

Erfahre alles über die Arbeit auf dem Bauernhof, die zu jeder Jahreszeit anders
aussieht:

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      Auf dem interaktiven Bauernhof kannst du sehen, wo genau unsere Milch und unser Brot herkommen: